Gewinnrekorde
Deutsche Bahn AG will Fahrpreise angeblich um rund 3 Prozent erhöhen
VCD-Bundesvorsitzender Michael Gehrmann monierte, die Deutsche Bahn AG habe erst gestern ihre Finanzierungszusage "für den ökonomisch wie verkehrspolitisch unsinnigen Transrapid" in München freiwillig auf 235 Millionen Euro erhöht. "Da drängt sich der Eindruck auf, dass die Bahnkunden mit der erneuten Preiserhöhung Geschenke bezahlen sollen, die die Bahn den Bundesländer macht, um sie in der Diskussion um die Kapitalprivatisierung milde zu stimmen."
Bei der derzeitigen Ertragslage der Bahn AG sei es jedenfalls nicht nachvollziehbar, wenn die Preisanhebung mit Mehrkosten durch aktuelle Tarifabschlüsse und steigende Energiekosten begründet würden, meint der Verkehrsclub. Vielmehr verfestige sich der Eindruck, dass die gewünschte Privatisierung alle Entscheidungen bestimme. "Höhere Preise sollen die Bilanz des Unternehmens weiter verbessern und so dessen Kapitalmarktfähigkeit belegen", meint Gehrmann. Doch auf Dauer funktioniere die Bahn nur, wenn sie ihr Kerngeschäft nicht vernachlässige und Fahrgäste durch regelmäßig steigende Preise nicht vergraule.
Nach Auffassung des Verkehrsclubs vergrault die Bahn AG mit ihrer Preispolitik ganz gezielt viele Stammkunden. Es sei nicht vermittelbar, wenn sie auf der einen Seite immer mehr für Bahncards und reguläre Fahrscheine bezahlen sollten und gleichzeitig Sonderangebote dauerhaft etabliert werden würden.
Auch mit der aktuellen Diskussion um den Klimaschutz passe die Preispolitik nicht zusammen. Denn die Bahn müsse ihren Teil dazu beitragen, um gegenüber Auto und Flugzeug auch preislich wettbewerbsfähig zu sein.
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Am 25. Sep. 2007 unter:
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« Kinderspielzeug häufig mit Chemiecocktail belastet
BDI-McKinsey-Klimastudie in der Diskussion »

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