"Partnerschaftsabkommen"
Liberalisierung des Handels mit Entwicklungsländern
Trotz aller Absichtserklärungen ist nach Auffassung der stellvertretenden VENRO-Vorsitzenden Christa Randzio-Plath nicht erkennbar, dass nachhaltige und gerechte Abkommen im Sinn der Entwicklungsländer abgeschlossen werden.
"Die EU redet viel von einer neuen Partnerschaft auf Augenhöhe mit den afrikanischen Staaten. Eine gleichberechtigte Partnerschaft wird aber durch den zeitlichen und politischen Druck, den die EU auf die afrikanischen Staaten ausübt, in Frage gestellt", kritisiert Randzio-Plath.
Die Schlussverhandlungen würden zur Nagelprobe für eine neue EU-Afrika-Partnerschaft, die auf dem EU-Afrika-Gipfel im Dezember beschlossen werden solle. "Zu Recht beklagen die AKP-Staaten, dass ihnen eine gleichberechtigte Teilnahme an den Verhandlungen nicht möglich ist, weil Wirkungsanalysen über die Auswirkungen der neuen Abkommen auf ihre wirtschaftliche Entwicklung und ihre Haushaltseinnahmen bisher fehlen."
"Die EU darf keine weiteren Liberalisierungsanforderungen an die Entwicklungsländer stellen, insbesondere nicht im Handel mit Dienstleistungen und Investitionen", fordert Randzio-Plath.
Das Verhalten der EU sei ohnehin "widersprüchlich", weil sie zwar an gegenseitiger Marktöffnung festhalte, aber nicht zur sofortigen Abschaffung aller Exportsubventionen und interner Stützungen bereit sei. Außerdem schotte sich die EU mit dem Schutz ihrer eigenen "sensiblen Produkte", wie zum Beispiel Zucker, gegenüber den Entwicklungsländern weiterhin ab.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 26. Sep. 2007 unter:
arbeitStichworte:
« Kritik an geplanter "Internet-Zensur" durch die EU-Kommission
Berlin bestellt Botschafter von Myanmar ein »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
