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Hamburgs Wirtschaftssenator will Elbvertiefung

Statt Lkw-Transporte

Hamburgs Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) warnt vor einem Verzicht auf die Elbvertiefung. Einer von ihm in Auftrag gegebenen Studie zufolge drohten in diesem Falle erhebliche ökologische Folgekosten in Form von zunehmendem Kohlendioxid-Ausstoß und stärkerem Straßenverkehr, sagte der CDU-Politiker am 3. September dem Radiosender NDR 90,3 in Hamburg. Wenn die großen Containerschiffe Hamburg nicht mehr anlaufen könnten, müssten sie auf die Häfen in Rotterdam, Antwerpen oder Wilhelmshaven ausweichen. Die Fracht müsste mit Lastwagen transportiert werden. Zudem müssten Autobahnen ausgebaut werden. Das alles hebe den Kohlendioxid-Ausstoß an.

Hamburg strebt eine weitere Vertiefung der Außenelbe an, damit Schiffe mit einem Tiefgang von 14,50 Metern den Hamburger Hafen anlaufen können. Laut Uldall soll die Elbvertiefung rund 330 Millionen Euro kosten.

Umweltschützer befürchten indes eine erhöhte Strömungsgeschwindigkeit der Elbe und einen vergrößerten Tidehub.

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