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Ärzte und Krankenhäuser wollen an den GKV-Überschuss

"Gesundsparen"

Die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhaus Gesellschaft (DKG) kritisieren eine unzureichende Patientenversorgung trotz des jüngsten Finanzüberschusses der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). "Fakt ist: Die Krankenkassen sparen sich gesund auf Kosten der Patienten", sagte Ärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe am 4. September in Berlin.

Nach Darstellung der DKG geht der Aufschwung auch an den Krankenhäusern vorbei. DGK-Hauptgeschäftsführer Georg Baum beklagte: "Während 513.000 zusätzliche Beitragszahler die Kassen der Krankenkassen füllen, führt der Einspar- und Rationalisierungsdruck in den Kliniken zum weiteren Abbau von Arbeitsplätzen und zu massiven Belastungen."

Die gesetzliche Krankenversicherung hatte im ersten Halbjahr 2007 einen Überschuss von rund 307 Millionen Euro erzielt. Im ersten Halbjahr 2006 hatten die Kassen noch ein Defizit von 50 Millionen Euro verbucht. Mit dem Überschuss soll das Ziel umgesetzt werden, die Kassen bis 2008 zu entschulden.

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