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Norddeutsche AKW bleiben "auf absehbare Zeit" vom Netz

Dübel

Schleswig-Holsteins für Reaktorsicherheit zuständige Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) rechnet nicht damit, dass die Probleme in den norddeutschen Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel schnell behoben werden. Beide Atommeiler seien abgeschaltet "und das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben", sagte Trauernicht am 6. September vor dem Sozialausschuss des Kieler Landtags. Der Bearbeitungsstand lasse "keinesfalls ein frühes Wiederanfahren zu".

Im Zusammenhang mit der Kontrolle der Dübelverbindungen im AKW Brunsbüttel verwies Trauernicht auf das derzeit ebenfalls stillstehende hessische AKW Biblis. In den seit Herbst 2006 abgeschalteten Biblis-Blöcken A und B war entdeckt worden, dass etwa 15.000 Dübel falsch montiert waren. "Klar ist, dass wir ein sehr ernsthaftes Problem mit den Dübeln in Brunsbüttel haben", sagte Trauernicht.

Der Reaktor Krümmel war am 28. Juni ebenso wie das Atomkraftwerk Brunsbüttel schnellabgeschaltet worden. Beim Störfall in Krümmel kam es zu einem dramatischen Druck- und Füllstandsabfall im Reaktordruckbehälter. Sicherheitssysteme mussten aktiviert werden.

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