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Stephan will Spitzenkandidat der hessischen Linken werden

Nach Vergleich mit Bundeswehr-Einsatz

Nach dem Rücktritt des Spitzenkandidaten der hessischen Linken für die Landtagswahl im Januar 2008, Pit Metz, gibt es einen neuen Bewerber für den Posten. Der Gießener Kreispolitiker Dennis Stephan kündigte am 6. September seine Kandidatur für Platz eins der Landesliste an. Der 31-Jährige sagte, er wolle die Linie von Metz fortsetzen und habe dazu die Unterstützung der größten Kreisverbände. Den Rücktritt von Metz bedauerte Stephan ausdrücklich.

Metz, der erst Ende August zum Spitzenkandidaten gewählt worden war, hatte am Mittwochabend seinen Verzicht auf Platz 1 der Landesliste erklärt. Er zog damit die Konsequenzen aus heftigen innerparteilichen Auseinandersetzungen um sein Bekenntnis zum Kommunismus und seine Äußerungen zum DDR-Schießbefehl. Diesen hatte der 54-Jährige, der früher der DKP angehörte, mit dem Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan verglichen.

Metz hatte sich beim Gründungsparteitag der hessischen Linken am letzten Augustwochenende in einer Stichwahl mit 81 zu 59 Stimmen gegen den favorisierten früheren DGB-Landeschef Dieter Hooge durchgesetzt - zum offensichtlichen Missfallen des Bundesvorsitzenden Oskar Lafontaine.

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