Probleme mit Wettbewerbern

Postchef Zumwinkel für Mindestlohn bei Postdiensten

Postchef Klaus Zumwinkel hat seine Forderung nach einer bundesweiten Einführung eines Mindestlohnes von bis zu 9,80 Euro für Briefzusteller erneuert. Wer 40 Stunden in der Woche arbeite, "muss von seinem Lohn auch leben können", sagte Zumwinkel der Chemnitzer "Freien Presse". Das sei bei den Wettbewerbern der Deutschen Post nicht der Fall. Dort seien die Arbeitnehmer auf staatliche Zuschüsse angewiesen, um sich und ihre Familie ernähren zu können. Das widerspreche allen Grundsätzen der Marktwirtschaft. Es sei ein Unding, dass die Konkurrenzunternehmen gerade einmal die Hälfte der Postlöhne für ihre Mitarbeiter zahlten.

Zugleich sprach sich Zumwinkel für einen einheitlichen Mindestlohn in der Postbranche aus. Ein Ost-West-Unterschied sei nicht mehr gerechtfertigt und sollte schon bei der nächsten Tarifverhandlung wegfallen.

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