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ÖDP München für Volksbegehren gegen Transrapid

"Milliarden für Luxus"

Die Ökologisch-demokratische Partei in München wird sich am Volksbegehren gegen den Transrapid beteiligen. "Milliarden für Luxus in der Metropole und weitere Subventionen für die Fliegerei" seien unverantwortlich, so lange der Öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in der Region unzulänglich sei, kritisiert ÖDP-Verkehrsexperte Johannes Grössl. Die Absicht der Staatsregierung, eine Magnetschwebebahn vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen München zu bauen und dafür insgesamt rund 2 Milliarden Euro - zum größten Teil aus der Steuerkasse – auszugeben, wird von der Partei abgelehnt, "solange der Bus- und Bahnverkehr in der Region verbesserungsbedürftig ist".

Die ÖDP betont, die Magnetschwebebahn sei für Langstrecken als Alternative zum Flugzeug entwickelt worden. Auf einer kurzen Strecke könne dieses System seine technischen Vorteile nicht realisieren. Nach dem Beschleunigen müsse schon bald wieder abgebremst werden. Der extrem hohe Energieaufwand für einen vergleichsweise geringen Zeitgewinn sei ökologisch nicht zu rechtfertigen. Unabhängig von einer grundsätzlichen Beurteilung dieser Technik sei deshalb das konkrete Münchner Projekt unsinnig.

Auch stelle die hohe Investition aus Steuermitteln "für diese zusätzliche Zubringerbahn" zum Flughafen eine weitere Subventionierung des Flugverkehrs dar. "Dieser ist ohnehin bereits durch Steuerverzicht beim Flugzeugtreibstoff skandalös hoch subventioniert, obwohl die Fliegerei nachweislich das umweltschädlichste Verkehrsmittel ist", so die Kritik.

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