"Von USA, China und Indien überholt"
Fell beklagt rückläufigen Windkraft-Ausbau in Deutschland
Noch profitiere zwar die deutsche Windkraftindustrie über den Export vom weltweiten Aufschwung, so Fell. Aber die Geschichte lehre: Nur wer einen starken Binnenmarkt besitze, habe auch die Nase beim Export vorn. "Diese industrielle Herausforderung hat die Bundesregierung noch nicht verstanden", meint Fell.
Es sei völlig unerklärlich, warum Bundesminister Sigmar Gabriel eine der erfolgreichsten Industriegeschichten Deutschlands gefährden wolle, kritisiert der Oppositionspolitiker. Die Forderung der Aussetzung der jährlichen Degression für die Windstrom-Vergütungen oder eines Inflationsausgleiches habe der Umweltminister vor kurzem auf der größten deutschen Windkraftmesse in Husum "brüsk zurückgewiesen".
Die Vorwürfe Gabriels einer "zu starken Unterstützung der Windkraftindustrie" sind nach Auffassung von Fell "haltlos, angesichts seines aktiven Einsatzes für weitere 38 Milliarden Euro Subventionen für die deutsche Steinkohle bis 2018".
Fell: Gabriel betreibt den "Abschwung" der Windenergie in Deutschland
Gabriel schmücke sich zwar gerne mit den bisherigen Erfolgen für die Erneuerbaren Energien. Mit seinen Vorschlägen für die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) befördere er aber tatsächlich "den Abschwung im deutschen Windkraftausbau".
Fell spricht von einem "doppelten Spiel" der Bundesregierung. "Auf internationalen Konferenzen wird lautstark der Ausbau Erneuerbarer Energien gefordert, aber in Deutschland wird der Rückwärtsgang aktiv eingelegt."
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Am 04. Okt. 2007 unter:
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