"Widerstand hat es immer gegeben"

Bayerns Wirtschaftsministerin Müller hält an Transrapid fest

Im Streit um das Münchner Transrapidprojekt will Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller (CSU) hart bleiben. Sie werde sich von der Kritik aus der Bevölkerung und zum Teil auch aus den eigenen Reihen nicht abbringen lassen. "Widerstand hat es immer gegeben, ob nun beim Bau des Münchner Flughafens oder der Allianz Arena. Ich stehe hinter dem Transrapid", sagte Müller am Dienstag im ddp-Interview in München. Die Magnetbahn sei die einzige realistische Option für eine bessere Anbindung des Flughafens an die Innenstadt.

Müller sagte, der Transrapid werde Signalwirkung für den Standort Bayern haben. Außerdem sei er viel umweltfreundlicher und leiser als die von den Gegnern favorisierte Express-S-Bahn. Zudem könnte beim Transrapid bereits nächstes Jahr mit dem Bau begonnen werden. "Mit diesen Argumenten werden wir die Menschen überzeugen", meint die Ministerin.

Eine Kostensteigerung für das Projekt über die bislang kalkulierten 1,85 Milliarden Euro hinaus fürchtet Müller angeblich nicht. Es gebe eine klare "Zielvereinbarung" mit der Industrie über diese Summe. Nun müsse der Transrapid so ausgestaltet werden, dass das Geld reicht.

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