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UN-Aussschuss beschließt Hinrichtungsstopp

USA bekommt ein Problem

Die Vereinigten Staaten von Amerika, die ihren globalen Krieg gerne mit tatsächlichen oder vermeintlichen Verstößen gegen die Menschenrecht begründet, bekommen nun ihrerseits ein Problem mit den Vereinten Nationen. So hat der UN-Generalversammlungsausschusses für soziale, humanitäre und kulturelle Fragen einen weltweiten Hinrichtungsstopp beschlossen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty international hat dies als "Meilenstein auf dem Weg in eine Welt ohne Todesstrafe" begrüßt. Im Dezember stimmt die UN-Generalversammlung über den Resolutionsentwurf ab. In der Regel folgt das Plenum den Empfehlungen des Ausschusses. "Den Vereinten Nationen bietet sich mit dieser Resolution eine historische Chance für die Menschenrechte", meint Oliver Hendrich von Amnesty.

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation haben von den 192 UN-Mitgliedstaaten 88 die Todesstrafe komplett abgeschafft, 42 UN-Staaten wenden sie derzeit nicht an und 62 UN-Mitglieder halten an der Todesstrafe fest. Anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe am 10. Oktober) hatte die Organisation mit einer öffentlichen Aktion in Berlin die UN-Staaten zu einem "Ja" für den Hinrichtungsstopp aufgerufen.

Zwar wenden etwa zwei Drittel aller Länder die Todesstrafe nicht mehr an. Doch ein Großteil der Weltbevölkerung lebt nach wie vor in Ländern, in denen die Todesstrafe weiterhin gilt.

Laut Amnesyt sitzen derzeit weltweit mehr als 20.000 Menschen im Todestrakt. 2006 seien mindestens 1591 Menschen hingerichtet und 3.861 zum Tode verurteilt worden.

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