Pressefreiheit
Medienverbände rufen zu Ablehnung von neuen Überwachungsgesetzen auf
Die Verhältnismäßigkeitsprüfung wie auch die geplante Vorratsdatenspeicherung aller Telefon-, Handy- und Internetverbindungen über sechs Monate würden die auf Vertrauen basierende Beziehung zwischen Journalist und Informant deutlich stören und Quellen versiegen lassen.
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hatte am 2. November die Neuregelung vorgestellt. Die Reform der Telekommunikationsüberwachung stelle eine "Verbesserung der rechtsstaatlichen Normen" dar, meint die Ministerin.
Zypries geht davon aus, dass der Streit um die geplante Vorratsdatenspeicherung letztlich vom Bundesverfassungsgericht entschieden wird. Soweit es um den materiellen Gehalt des Gesetzes gehe, werde es sicherlich Konflikte "zwischen deutschem und europäischem Recht" geben, räumte die Ministerin ein.
Es gebe im Rechtsausschuss des Bundestages noch Gespräche um die Frage, was man speichern müsse und welche Ausnahmen gemacht werden könnten.
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Am 02. Nov. 2007 unter:
politikStichworte:
« Staatsanwaltschaft kann in V-Mann-Affäre nicht ermitteln
Kühlpumpe im Atomkraftwerk Krümmel ausgefallen »
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