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Botschafter kritisiert Merkel wegen möglicher "Spaltung Chinas"

"Einmischung in innere Angelegenheiten"

Chinas Botschafter in Deutschland, Ma Canrong, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) scharf kritisiert. "Die Beziehungen sind durch den Empfang des Dalai Lama im Bundeskanzleramt schwer gestört", sagte Ma dem "Reutlinger General-Anzeiger". Das Treffen habe die Gefühle des chinesischen Volkes verletzt, so der Botschafter. "Es war eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas." Der Dalai Lama und die tibetische Exilregierung versuchten bis zum heutigen Tag, China zu spalten. Ma: "Der Empfang im Kanzleramt war eine Unterstützung für diese separatistischen Bestrebungen -­ und das können wir niemals akzeptieren."

Es seien "jetzt konkrete Maßnahmen auf vielen Ebenen nötig", um die Beziehungen zu normalisieren. In der Wirtschaftspolitik räumte der Botschafter Probleme durch Produktpiraterie ein: "Die Verletzung des geistigen Eigentums ist ein Problem in China."

Die Regierung in Peking kämpfe jedoch mit der Einrichtung Hunderter Fahndungsstellen dagegen an: "China weiß genau, dass ein Land, das von Kopien leben will, seine Zukunft verspielt."

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