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Adenauer sieht Wahlkämpfe als Grund für etwas sozialere Politik der CDU

CDU-Ministerpräsidenten machen Reformpause

Die CDU bemüht sich vor den derzeitigen Landtagswahlen, als soziale Kraft zu profilieren. Es gibt eine Pause bei "Reformen", die zu Lasten breiter Bevölkerungsschichten geht. Vielmehr wird den potenziellen Wählern mehr Geld versprochen. Das stört so manche in der Wirtschaft. Der Präsident des Wirtschaftsverbands Die Familienunternehmer - ASU, Patrick Adenauer, wirft der CDU vor dem Parteitag in Hannover mangelnden Reformelan vor. Enttäuscht zeigte sich Adenauer nicht nur von Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel, sondern auch von den starken CDU-Ministerpräsidenten. "Die haben alle ihre Wahlkämpfe jetzt. In Niedersachsen, Hessen und Hamburg. Niemand will als unsozial dastehen", sagte er.

"Die SPD bewegt sich nach links, und die CDU zieht es wie im Strudel mit", sagte das CDU-Mitglied den "Stuttgarter Nachrichten". Als Reformbefürworter könne er nicht damit zufrieden sein, wenn Reformstillstand herrsche oder das Rad sogar zurückgedreht werde.

"Wenn wir mutiger und konsequenter wären, könnten wir sogar einer Vollbeschäftigung nahekommen. Der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt ist ja zumindest zu einem Drittel den paar Reförmchen geschuldet, die wir gemacht haben. Und wir könnten noch mehr für die Sozialsysteme tun und endlich deren Umbau mutig angehen", sagte der Enkel des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer.

Die Bevölkerung scheint von diesen Thesen nicht überzeugt zu sein, sonst würden sich die CDU-Ministerpräsidenten nicht darum bemühen, eine Pause bei den "Zumutungen" einzulegen.

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