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NRW-Justizministerin fordert "Warnschussarrest"

Knast für Jugendliche mit Bewährungsstrafen

Für die Einführung eines "Warnschussarrests" für junge Straftäter hat sich Nordrhein-Westfalens Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) ausgesprochen. "Wir brauchen ein Instrument, das es möglich macht, einen jugendlichen Straftäter auch dann für einen kurzen Zeitraum zu einer Art Denkpause hinter Gitter zu schicken, wenn er eine Bewährungsstrafe bekommen hat", sagte die Ministerin am Montag auf einem Fachkongress in Berlin. "Hier muss der Bundesgesetzgeber jetzt endlich tätig werden", forderte Müller-Piepenkötter.

Der "Warnschussarrest" sei ein wichtiger Bauteil in einer Gesamtstrategie zur Bekämpfung von Jugendkriminalität, sagte die Ministerin. Als ein Beispiel nannte sie den "Staatsanwalt vor Ort", der an das zuständige Amtsgericht räumlich angebunden sei und Jugendrichter, Polizei, Jugend­gerichtshilfe und Schulen als ständiger Ansprechpartner zur Verfügung stehe.

"Wir haben in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen zwei Jahren wirkungsvolle Maßnahmen ergriffen, um schnell und entschieden Jugendkriminalität vorzubeugen und sie zu bekämpfen", sagte Müller-Piepenkötter.

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