"Offensichtliche Lügen"
Friedensaktivisten warnen vor möglichem Krieg gegen den Iran
In dem unter anderem auch von Uri Avnery, Andreas Buro, Hans-Peter Dürr, Peter Grottian, Peter Hennicke, Heiko Kaufmann, Katja Kipping, Otto Meyer, Werner Ruf und Andreas Zumach getragenen Appell heißt es weiter, die US-Regierung habe die Revolutionsgarden des Iran als eine Terrororganisation eingestuft. "Ihre Behauptungen zur Legitimierung dieses einmaligen Vorgangs erinnern an die offensichtlichen Lügen über irakische Massenvernichtungswaffen. Die US-Regierung verhängte - am UN-Sicherheitsrat vorbei - eigene Sanktionen, die den Konflikt weiter zuspitzen." IAEA-Chef El Baradei habedie Bush-Regierung in seltener Deutlichkeit davor gewarnt, "Öl ins Feuer zu gießen".
Man könne sich nicht des Eindrucks erwehren, "dass die US-Regierung den Atomkonflikt mit Iran als Vorwand benutzt und nach Afghanistan und Irak nun auch die Regierung im Iran gewaltsam stürzen will. So abenteuerlich, so verhängnisvoll dieses Ansinnen für das Pulverfass Mittlerer und Naher Osten für Europa und den Weltfrieden auch sein wird, wir können einen neuen Krieg, trotz unserer Fassungslosigkeit, nicht mehr ausschließen."
Die Wahrscheinlichkeit dieses Krieges sei umso größer, je länger Europa und auch die deutsche Bundesregierung dazu schwiegen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier sollten unverzüglich Stellung nehmen und öffentlich erklären, dass Deutschland einen neuen Krieg der USA mit aller Entschiedenheit ablehne, fordern Massarrat und Kollegen.
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Am 09. Nov. 2007 unter:
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