Angekündigte Entlassungen wegen Mindeslohn

Heil wirft PIN "unerträgliche Art von Propaganda" vor

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil kritisiert die vom privaten Postdienstleister PIN angekündigten Entlassungen wegen der geplanten Einführung von Mindestlöhnen für Briefzusteller. Manager der PIN machten "eine unerträgliche Art von Propaganda", wenn sie behaupteten, der Mindestlohn führe zu Jobverlusten, sagte Heil am 10. Dezember im ARD-"Morgenmagazin". Das Unternehmen habe Geschäftsmodelle "auf Armutslöhnen" aufgebaut, und die Folgen sollten nun auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen werden.

Mit Blick auf die Debatte um eine gesetzliche Begrenzung für Managergehälter und Abfindungen sagte Heil, das Gerechtigkeitsgefühl vieler Menschen sei verletzt, wenn Abfindungen gezahlt würden für Manager, "die offensichtlich versagt haben". Es müssten zum Beispiel Regeln geschaffen werden, dass Abfindungen von Unternehmen an Manager nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden könnten.

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