Polizeirazzia

Stadtpräsident wegen Laptop-Pfand an Prostituierte unter Druck

Einem CDU-Politiker und Vorsitzenden einer Stadtvertretung steht Ärger ins Haus, weil er seinen dienstlichen Laptop angeblich einer Prostituierten überlassen hat. Laut Medienberichten soll der Stadtpräsident seinen städtischen Computer als Pfand für offene Rechnungen abgegeben haben. Ob der CDU-Politiker noch am 11. Dezember seiner Fraktion Rede und Antwort stehen werde, sei völlig offen, sagte ein Mitarbeiter des betreffenden CDU-Fraktionsbüros. Der Politiker, der als Anwalt und Strafverteidiger arbeitet, war am 11. Dezember für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Der Laptop war offenbar schon vor einigen Wochen bei einer Polizeirazzia in der Wohnung einer Prostituierten gefunden und sichergestellt worden. Der 32-jährige Politiker hatte am 10. Dezember den Stadtvertretern erklärt, das Gerät dort versehentlich stehengelassen zu haben.

Die Prostituierte widersprach im NDR-Fernsehen diesen Angaben und sagte, dass sich der Computer über mehrere Monate in ihren Händen befunden habe. Der CDU-Politiker soll das Entgelt für sexuelle Dienstleistungen in Höhe einer vierstelligen Summe schuldig geblieben sein.

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