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Länder planen bessere Sprachförderung für Zuwandererkinder

"Weltmeister in der Chancenungleichheit"

Auf die schlechten PISA-Ergebnisse von Jugendlichen aus Zuwandererfamilien reagieren Bundesländer und Migrantenverbände mit verstärkter Sprachförderung. Kultusministerkonferenz (KMK) und Verbände unterzeichneten dafür am 13. Dezember in Berlin eine Erklärung, die den nationalen Integrationsplan ergänzen soll. Diese sieht zudem vor, dass mehr Migranten als Lehrer eingesetzt werden und Schulen enger mit Eltern zusammenarbeiten. Die Migrantenverbände wollen als Vermittler fungieren und Familien dazu anhalten, Kinder am Unterricht in allen Fächern teilnehmen zu lassen. Gleichzeitig soll die Herkunftssprache weiter gefördert werden.

Der KMK-Präsident und Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) betonte, in allen Bundesländern seien "gewaltige Anstrengungen" geplant. Allein Berlin wolle 1000 neue Stellen für Sprachförderung schaffen. Mehmet Tanriverdi, Präsident der Bundesgemeinschaft der Immigrantenverbände, sagte mit Blick auf die PISA-Studie: "Wir sind nach wie vor Weltmeister in der Chancenungleichheit". Die unterzeichnete Erklärung sei "ein wichtiger Schritt", von dem Signalwirkung ausgehe.

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