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Hohe Abbrecherquote in Bachelor-Studiengängen

Schnelles studieren

Bis zur Hälfte der Studenten in den neu eingerichteten Bachelorstudiengängen bricht einem Medienbericht zufolge ihr Studium ab. Das gehe aus einem internen Studienerfolgsbericht der Freien Universität (FU) Berlin hervor, über den die "Berliner Zeitung" berichtet. "Der Schwund in den neuen Studiengängen ist größer als der Schwund in den alten Studiengängen", fasst die Untersuchung zusammen.

Die Universität stelle fest, dass in den 2004/05 eingeführten Bachelor-Kernfächern zwei Jahre danach nur noch 63 Prozent der ursprünglichen Studentenzahl studierten. Den Ergebnissen zufolge warf in Fächern wie Biologie auf Lehramt, Mathematik und Philosophie sogar etwa die Hälfte das Handtuch, in Informatik sank die Quote auf 29 Prozent.

Ein FU-Studentenvertreter fast zusammen: "Insgesamt über 50 Prozent der BA-Studierenden, sowohl in den Modulangeboten als auch im Kernfach, haben ihr Studium bisher abgebrochen". In den alten Magisterstudiengängen waren es dagegen im Schnitt nur zehn Prozent.

Der Bericht "Untersuchung des Studienerfolgs von Studierenden der zum Wintersemester 2004/2005 neu eingerichteten Bachelorstudiengänge" bezieht sich auf das Wintersemester 2006/07. Die Autoren kommen darin dem Bericht zufolge zu dem Ergebnis: "Die bisher mit der Einführung der neuen Studiengänge verbundenen Vorstellungen" würden "nicht oder nur teilweise eingehalten". Dazu gehörten der geringere Studienabbruch aufgrund intensiverer Betreuung oder die Verkürzung der Studiendauer.

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