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CDU-Politiker von Bismarck aus dem Bundestag ausgeschieden

40.000 Euro extra

Der als "faulster Politiker Deutschlands" in die Schlagzeilen geratene CDU-Bundestagsabgeordnete Carl-Eduard von Bismarck hat sein Bundestagsmandat aufgegeben. Der 46-jährige schleswig-holsteinische CDU-Politiker sei bereits zum 10. Dezember aus dem Parlament ausgeschieden, berichtet die in Hannover erscheinende "Neue Presse" unter Berufung auf Bundestagssprecher Guido Heinen.

Zuletzt hatte es geheißen, von Bismarck wolle sein Mandat erst im Januar niederlegen. Damit hätte er nach den von 2008 an geltenden Abgeordneten-Regeln Ansprüche auf Rentenzahlungen vom 66. Lebensjahr an erworben. Stattdessen steht von Bismarck nun eine Einmalzahlung von rund 40.000 Euro zu. Seinem Sprecher Andreas Henschel zufolge hat er den "Nettobetrag etwaiger Altersversorgungsansprüche" gestiftet. Das Geld solle für "Projekte mit Kindern" in von Bismarcks Wahlkreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein) eingesetzt werden.

Der Ururenkel des preußischen Ministerpräsidenten und Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815-1898) war im Mai wegen mangelnder Präsenz bei Bundestagssitzungen in die Kritik geraten. Er selbst hatte seine politische Abstinenz mit einem Rückenleiden begründet.

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