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Oettinger gegen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche

9,80 Euro sollen Wettbewerb schaden

Der baden-württembergischen Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat Widerstand gegen die von der SPD geforderten Mindestlöhne in der Zeitarbeitsbranche angekündigt. Er halte "die Zeitarbeit in keinem Fall geeignet für einen Mindestlohn ", sagte Oettinger am Dienstag der "Süddeutschen Zeitung" (Online).

Die Zeitarbeit müsse "ein Instrument bleiben, mit dem Arbeitslose in Beschäftigung kommen und mit dem Zeitarbeiter eine Chance auf Festübernahme in dem Betrieb bekommen, in dem sie eingesetzt werden", so Oettinger. "Für mich wäre die Zeitarbeit die Branche, bei der ich massiv gegen einen Mindestlohn eintreten würde."

Zu dem Beschluss der Koalition zum Mindestlohn für Briefträger sagte Oettinger: "Der Mindestlohn für die Briefdienste ist vereinbart, deswegen muss er auch umgesetzt werden. Wir halten Wort. Aber ich halte ihn für sehr fragwürdig, weil ich glaube, dass die Höhe von 9,80 Euro den Wettbewerb erschwert, wenn nicht gar ausschließt."

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