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"CDU und Liberale haben sich zu DDR-Zeiten in die SED 'eingemeinden' lassen"

Beck findet CDU-Kritik verlogen

SPD-Chef Kurt Beck hat die Kritik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Begriff des "demokratischen Sozialismus" im SPD-Programm in scharfer Form zurückgewiesen. Diese Kritik sei "geradezu aberwitzig", sagte Beck dem Magazin "Vanity Fair". Es seien gerade die CDU und die Liberalen gewesen, die sich zu DDR-Zeiten in die SED hätten "eingemeinden" lassen. Sozialdemokraten seien für ihren Widerstand dagegen auch ins Gefängnis gegangen.

"Wer den demokratischen Sozialismus gegen die Freiheit ausspielen will, ist beängstigend geschichtsvergessen", betonte Beck.

Merkel hatte auf dem CDU-Parteitag in Hannover mit Blick auf den Begriff des demokratischen Sozialismus im SPD-Programm erklärt: "Der Sozialismus habe für alle Zeit in Deutschland genug Schaden angerichtet: "Wir wollen nie wieder Sozialismus".

Beck verteidigte ferner eine Orientierung seiner Partei auf soziale Themen. "Wir brauchen eine Klammer um die Gesellschaft, die sie zusammenhält", sagte der SPD-Chef: "Schauen Sie sich die Gewalt der Jugendrevolten in Paris an. Das passiert, wenn eine Gesellschaft den Menschen unten die Solidarität aufkündigt."

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