"Schallende Ohrfeige für Roland Koch"
CDU in Hanau stimmt gegen Kohle- und Atommülllager
Der Beschluss macht für Scheer auch deutlich, dass die Perspektive der Energieversorgung jenseits von Atom und Kohle liege. "Deshalb ist es nur konsequent, die Weiterführung dieser Art Energieversorgung zu beenden und endlich die Umkehr zu Erneuerbaren Energien einzuleiten."
Auch das Hanauer Bündnis gegen das Atommülllager Hanau begrüßten den Beschluss gegen das Atommülllager. Die erneute Veränderungssperre sei dringend nötig gewesen, um der Stadt Hanau die Planungshoheit für dieses Gebiet zu erhalten.
Nach dem Rück- und Abbau der früheren Siemens Uran- und Plutoniumanlagen sei es nunmehr erforderlich, zukunftsträchtige Betriebe mit High-tech-Anspruch und fortschrittliche Dienstleister zu dem bereits vorhandenen Technologie- und Gründerzentrum und dem Siemens-Gründerzentrum in dieses Plangebiet zu bringen. Es seien genügend Flächen vorhanden, um für den Stadtteil Wolfgang ein attraktives Angebot für kleinere und mittlere innovative Betriebe zu schaffen. "Wir erwarten, dass hier ein Zentrum zur Förderung erneuerbarer Energieträger entsteht", so die Gegner des Atommülllagers.
Die Mitglieder des Bündnisses sind der Auffassung, dass die Stadt Hanau mit einer solchen Planung auch in der Berufungsverhandlung vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel erfolgreich sein kann. Entsprechende positive Planungen müssten jetzt auch zügig im neuen Bebauungsplan erstellt werden.
Ein besonders wichtiges Zeichen für die Hanauer Öffentlichkeit sei es gewesen, dass der Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung einstimmig von allen Fraktionen getragen worden sei.
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Am 05. Dez. 2007 unter:
politikStichworte:
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