Siemens soll profitieren
EU-Kommission unterstützt Atomkraftwerks-Neubau in Bulgarien
Die Kommission betonte, dass die bei der künftigen Stilllegung des Kernkraftwerks anfallenden Kosten im Finanzplan der NEK "berücksichtigt" seien und "zweckgebundene Fonds für die Entsorgung radioaktiver Abfälle aus dem Betrieb von Kernkraftwerken eingerichtet wurden".
Da weltweit noch immer kein genehmigtes Endlager für hochradioaktiven Atommüll existiert, verlangt die EU-Kommission "Pläne" für die langfristige Entsorgung der radioaktiven Abfälle.
Die Kommission nahm "die vom Investor mitgeteilten Informationen zur Kenntnis", nach denen "die vorgesehene Bauart" des Kraftwerks Belene verschiedene passive Sicherheitssysteme enthalte und einen besseren Schutz gegen externe Gefahren wie etwa Erdbeben und Flugzeugabstürze vorsehe.
Die Kommission verwies angesichts der zunehmenden Uran-Knappheit auf die Brennstoff-Probleme der Branche: So wies sie darauf hin, dass einer diversifizierten Lieferung von Brennelementen eine große Bedeutung zukomme, "um die sichere Versorgung der gesamten Kernenergiebranche in der EU zu gewährleisten".
In Belene sollen den Angaben zufolge zwei Druckwasserreaktoren mit einer Stromerzeugungskapazität von jeweils 1049 Megawatt elektrischer Leistung errichtet werden. Die beiden Reaktorblöcke vom WWER-Typ wurden vom russischen Generalauftragnehmer Atomstroyexport JSC entwickelt. Dessen wichtigster Unterauftragnehmer ist ein Konsortium aus AREVA NP (Frankreich) und Siemens (Deutschland).
Die Bauart AES 92 "dürfte" gegenüber derzeit in Betrieb befindlichen Reaktortypen der russischen Bauart WWER-1000 "technisch verbesserte passive Sicherheitssysteme vorsehen", vermutet die EU-Kommission. Der Baubeginn ist für das Jahr 2008 vorgesehen. Es geht offiziell um ein Investitionsvolumen von rund 4 Milliarden Euro.
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Am 07. Dez. 2007 unter:
arbeitStichworte:
« Laut Gabriel sollen bis 2012 neun neue Kohlekraftwerke gebaut werden
Bahn-Preiserhöhung trotz Rekordergebnis »

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