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Türken in CDU verlangen Kursänderung von Merkel

Deutschstämmige und "Gastarbeiter"-Nachfahren

Nach den drastischen Stimmenverlusten für die CDU in Hessen aufgrund der von Parteichefin Angela Merkel mitgetragenen Kampagne um ausländische Jugendliche fordert das christdemokratische Deutsch-Türkische Forum (DTF) Merkel auf, sich stärker Einwanderern zuzuwenden. "Wir müssen uns festlegen: Wollen wir in Zukunft eine Partei sein, die nur die Deutschstämmigen anspricht, oder binden wir die Wählergruppe der Menschen mit Migrationshintergrund bewusst mit ein?", schreibt der DTF-Vorsitzende Bülent Arslan laut "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in einem Brief an Kanzlerin Merkel. Roland Kochs (CDU) "polarisierender Wahlkampf" habe Migranten vor den Kopf gestoßen und "entscheidend zu den großen Stimmverlusten der CDU in Hessen beigetragen", heißt es in dem Brief.

Ohne Kurskorrektur laufe die CDU Gefahr, künftig keine bürgerlichen Mehrheiten mehr zu erlangen. Die Partei stünde an einem "Scheideweg".

Das DTF spricht nach eigenen Angaben für die etwa 3000 türkischstämmigen Mitglieder der CDU. Arslan gehört darüber hinaus dem CDU-Landesvorstand in Nordrhein-Westfalen an.

Die CDU ist nicht nur eine Partei, deren Mitglieder teilweise türkischer Abstammung sind. Mit der Übernahme der Ost-CDU besteht die Partei beispielsweise auch aus Mitgliedern, die mit dem SED-Regime der DDR zusammengearbeitet haben. Dennoch wetterte Roland Koch mit Billigung von Angela Merkel im Wahlkampf gegen "Ypsilanti, Al-Wazir und Kommunisten".

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