"Gefährliche militärische Spirale"
SPD-Politiker Tabillion lehnt Kampfeinsatz ab
Nach Vorstellung des deutschen Verteidigungsministeriums und der NATO soll eine schnelle Eingreiftruppe im Norden Afghanistans eingesetzt werden. Die deutschen "Kampftruppen" sollen einen Verband aus Norwegen ablösen, die sich aus Afghanistan zurückziehen wollen. Eine endgültige Entscheidung wird auf der Konferenz der NATO-Verteidigungsminister am 7./8. Februar im litauischen Vilnius erwartet.
Die neue deutsche Kampftruppe soll offenbar ausschließlich kämpfen, so wie das die norwegische Einheit bisher getan hat. Diese Quick Reaction Force war laut Bundesausschuss Friedensratschlag beispielsweise auch an offensiven Operationen gegen die Taliban beteiligt. Zuletzt im vergangenen Herbst. Die Soldaten hätten dabei in vorderster Linie gestanden. Damals zitierte die Osloer Tageszeitung "AFTENPOSTEN" den Kommandeur des norwegischen ISAF-Kontingents mit den Worten, seit dem Zweiten Weltkrieg seien norwegische Soldaten nicht mehr in derart schwere Kämpfe verwickelt gewesen.
Deutschland verstrickt sich nach Auffassung von Lühr Henken und Peter Strutynski vom Bundesausschuss Friedensratschlag "wissentlich immer tiefer in einen schmutzigen Krieg, an dessen Ende noch mehr Tod und Zerstörung in Afghanistan und ein später verlustreicher Rückzug der Bundeswehr stehen werden."
Selbst der von den USA und Deuschland gestützte afghanische Präsident Hamid Karsai zeigte sich skeptisch. "Ich bin nicht sicher, ob die Entsendung weiterer Truppen die richtige Antwort wäre", sagte er. Mehr als alles andere brauche sein Land Hilfe beim Aufbau des Humankapitals und der Institutionen.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 30. Jan. 2008 unter:
welt-onlineStichworte:
« Hirsch sieht Grenze zum Überwachungsstaat überschritten
Karlsruhe verwirft Eilantrag gegen Rauchverbot in Gaststätten »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
