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Start der EU-Mission im Kosovo noch offen

Abspaltung von Serbien

Der Start der europäischen ESVP-Mission im Kosovo ist nach Angaben des Staatsministers im Auswärtigen Amt, Günter Gloser (SPD), trotz der bevorstehenden Unabhängigkeitserklärung der serbischen Provinz noch offen. Seitens der Europäischen Union seien aber die Vorbereitungen für die Mission weitgehend abgeschlossen, sagte Gloser am Mittwoch im Bundestag in Berlin. Geplant dafür seien gut 1800 EU-Experten, die im Kosovo Aufgaben der Rechtsstaatlichkeit und der Polizei von der UN-Mission UNMIK übernehmen sollen. Serbien widersetzt sich der von der EU und den USA gewünschten Teilung des Landes.

Nach derzeitigem Planungsstand sollen von der EU 1400 Polizisten und 225 Justizexperten entsandt werden, sagte Gloser. Ferner seien Zollmitarbeiter sowie Verwaltungsexperten für den Einsatz im Kosovo vorgesehen. Diese zivile europäische Sicherheitsmission sei jedoch getrennt von der für den 17. Februar erwarteten einseitigen Unabhängigkeitserklärung zu betrachten.

Seit 1999 wird das Kosovo, das völkerrechtlich zu Serbien gehört, von den Vereinten Nationen verwaltet. In der Region etwa halb so groß wie Hessen leben knapp zwei Millionen Einwohner - 95 Prozent von ihnen sind muslimische Kosovo-Albaner. Im Kosovo sind rund 17.000 Soldaten aus 35 Nationen stationiert, darunter knapp 2500 Bundeswehrsoldaten.

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