Bundestagswahlkampf soll nicht gestört werden
Mehr als 5000 Bundeswehr-Soldaten in den Afghanistan-Krieg?
Das derzeitige ISAF-Mandat gelte bis Oktober und werde nicht verändert, sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am 15. Februar in Berlin. Über die Ausgestaltung des künftigen Mandats werde erst in den kommenden Wochen zu reden sein.
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, beim jetzigen Mandat bleibe es bei der Obergrenze von 3500 Soldaten. "Daran wird sich nichts ändern". Alles andere sei "Zukunftsmusik".
Auch Außenamtssprecher Martin Jäger sagte, bei einem für den 19. Februar geplanten Treffen der Spitzen beider Fraktionen mit Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sollten die Zahlen des Folgemandats kein Thema sein. Geplant sei vielmehr "ein Positionsabgleich und ein Treffen zwischen Koalitionspartnern".
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