"Programm zur Entlastung der Arbeitgeber"
DGB fordert Stopp des Gesundheitsfonds
"Das Gesundheitswesen ist aber kein Wellnesswohlfühlprogramm", sagte Buntenbach. Vielmehr solle es unabhängig vom Geldbeutel jedem Bürger gleichen Zugang zur Therapie auch schwerster Erkrankungen gewährleisten. Es sei deshalb inhuman, die Kosten für die Gesundheit zur Privatsache zu erklären.
Wenn überhaupt am Fonds festgehalten werde, müsse er völlig neu gestrickt werden, sagte Buntenbach. So müsste die Beitragspflicht auf alle Einkommen, also auch Zinsen und Dividenden, ausgedehnt und die private Krankenversicherung einbezogen werden. Zudem müsse der Fonds über steigende Steuerzuschüsse dauerhaft 100 Prozent der Ausgaben decken.
Wie die Krankenkassen fürchtet der DGB zudem, dass die Einführung des Fonds in ein "bürokratisches Chaos" führen wird. Die Kassen erwarten zusätzliche Bürokratiekosten von über einer Milliarde Euro.
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Am 26. Feb. 2008 unter:
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