Überlastung der Schüler

Oettinger angeblich für weniger Naturwissenschaften im Gymnasium

Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) will angeblich bundesweit die Lehrpläne an Gymnasien entrümpeln. Nicht jede Formel in Biologie, Chemie und Physik sei für das spätere Leben notwendig, sagte Oettinger am 6. Februar in Fellbach. Er schlug vor, den Unterricht in diesen Fächern zu straffen und die eingesparte Zeit für die Erledigung von Hausaufgaben zu verwenden. Oettinger reagiert damit auf Klagen über eine Überlastung der Schüler im Zuge der Einführung des achtjährigen Gymnasiums (G8).

Seinen Angaben zufolge wurde unter Beteiligung der Kultusministerkonferenz (KMK) und Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) bereits eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die auch über eine Entrümpelung der Lehrpläne beraten soll. Nach den Vorstellungen Oettingers sollen die Schüler die durch Lehrplanverkürzungen gewonnene Zeit innerhalb der Schule verbringen, um dort ihre Hausaufgaben zu erledigen.

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