Von Beust kritisiert CDU-Senatorin

Hamburgs Bildungssenatorin entfacht Diskussion um Samstagsunterricht

Rund zwei Wochen vor der Wahl ist in Hamburg ein Streit um den Samstagsunterricht an Schulen entbrannt. Bürgermeister Ole von Beust (CDU) kritisierte am 7. Februar den Vorschlag von Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig (CDU), den Samstag wieder zu einem Schultag machen zu wollen. Das sei die Privatmeinung von Dinges-Dierig, sagte Beust. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bezeichnete den Vorstoß der Senatorin als "familienfeindlichen Unsinn". SPD-Bürgermeisterkandidat Michael Naumann forderte Beust auf, die Schulsenatorin unverzüglich zu entlassen.

Beust sagte dem NDR, Dinges-Dierigs Vorstoß sei mit ihm nicht abgesprochen gewesen. "Die Entscheidungskompetenz in dieser Sache habe ich."

Dinges-Dierig hatte angeregt, über eine Entzerrung des Schulunterrichts nachzudenken und den Samstag wieder als Schultag einzuführen. "Den Sonnabend in die Schulwoche einzubeziehen, ist eine gute Möglichkeit, die Belastung der Schüler zu entzerren", sagte die Bildungssenatorin der Tageszeitung "Die Welt".

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