Keine soziale Verwerfungen

CDU-Vorstand lehnt Mindestlohn für Zeitarbeitsbranche ab

Die CDU-Führung ist gegen die Aufnahme der Zeitarbeitsbranche in das Entsendegesetz. Wie der Vorsitzende der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, Josef Schlarmann, in Berlin mitteilte, lehnte der Parteivorstand am 10. März einen gesetzlichen Mindestlohn für diese Branche ab. Schlarmann, der dem Parteivorstand angehört, begrüßte das Nein der CDU-Spitze. Die Zeitarbeit habe einen wesentlichen Beitrag zum Abbau der Arbeitslosigkeit in Deutschland geleistet, sagte Schlarmann. Vor allem Geringqualifizierte seien über die Zeitarbeit wieder in den Arbeitsprozess gelangt.

Einschränkungen der Zeitarbeit müsse man daher energisch entgegentreten. In der Branche gebe es weder soziale Verwerfungen durch ausländische Arbeitnehmer noch "weiße Flecken ohne Tarifbindung". Die Voraussetzungen für die Aufnahme der Branche in das Entsendegesetz seien nicht gegeben.

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