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Bischof Mixa kritisiert Schavan wegen embryonaler Stammzellforschung

"Vor Pharmaindustrie eingeknickt"

In der Debatte über die embryonale Stammzellforschung hat der Augsburger Bischof Walter Mixa Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) scharf angegriffen. Die Ministerin sei in einer zentralen Frage des Lebensschutzes vor den Interessen der Pharmaindustrie und der Forschung eingeknickt, kritisierte Mixa am 19. März in Augsburg. Gerade Deutschland sei aufgerufen, ethisch unverantwortbarer Forschung eindeutig zu entsagen und weltweit klare Maßstäbe für die Menschenwürde zu setzen. Mixa forderte, die Forschung mit embryonalen Stammzellen in Deutschland generell zu verbieten.

Als Minimallösung müsse im aktuellen Gesetzgebungsverfahren wenigstens der derzeit geltende Stichtag beibehalten werden, wonach nur mit embryonalen Stammzellen geforscht werden darf, die vor 2002 im Ausland gewonnen wurden. Schavan plädiert für die Verschiebung des Stichtags auf den 1. Mai 2007.

Der Bischof rief dazu auf, die Forschung mit erwachsenen Stammzellen zu verstärken. Deutschland als große Wirtschafts- und Wissenschaftsnation sollte laut Mixa den Ehrgeiz haben, führend zu werden auf dem Forschungsgebiet der sogenannten erwachsenen Stammzellen, die aus Leber, Haut oder Knochenmark Erwachsener gewonnen werden könnten.

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