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Familien leiden laut Studie unter langen Arbeitszeiten

"Zeitnot"

Die Arbeitszeiten von Müttern und Vätern sorgen offenbar für Zeitnot in den Familien. Hauptgrund seien lange Arbeitszeiten von Männern, wie eine am 28. März in Düsseldorf vorgestellte Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung ermittelt hat. In den westdeutschen Bundesländern arbeiten Väter im Durchschnitt 17 Stunden pro Woche länger als Mütter. Auswertungsgrundlagen waren eine neue Umfrage unter 2000 Beschäftigten und ein Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2005 mit rund 30.000 Befragten.

Die WSI-Studie geht davon aus, dass ein Drittel der Familien in Deutschland unter Zeitnot leidet. Hauptursache sind demnach die nach wie vor langen Arbeitszeiten von Vätern, die der zunehmenden Erwerbstätigkeit der Mütter kaum Rechnung tragen: 97 Prozent der Väter arbeiten Vollzeit, 57 Prozent mehr als 40 Stunden pro Woche. Aber auch 42 Prozent der Mütter sind vollzeitbeschäftigt, 17 Prozent von ihnen arbeiten mehr als 40 Stunden in der Woche.

Sowohl Eltern als auch Pflegende bewerteten "überlangen" Arbeitszeiten von mehr als 40 Stunden als besonders problematisch für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Durchschnitt arbeiten Männer mit minderjährigen Kindern den Angaben zufolge sogar 1,2 Stunden pro Woche länger als Männer ohne Nachwuchs.

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