Ratschläge

"Wahlverlierer Steinbrück"

SPD-Chef Kurt Beck erhält in der Debatte um den Kurs seiner Partei Unterstützung aus seinem rheinland-pfälzischen Landesverband. Der rheinland-pfälzische Innenstaatssekretär Roger Lewentz wies am 3. März mit deutlichen Worten Kritik von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) an Beck zurück. In der SPD würden die "ungebetenen Hinweise von Wahlverlierern wie Steinbrück zunehmend als ätzend empfunden", sagte Lewentz der in Ludwigshafen erscheinenden Tageszeitung "Die Rheinpfalz". Von Menschen, die ein für die SPD einst als Herzkammer empfundenes Land wie Nordrhein-Westfalen "vergeigt" hätten, brauche sich Beck keine Ratschläge geben zu lassen, meint Lewentz.

Im Gegensatz zu Steinbrück habe Beck gezeigt, wie man Wahlen gewinne. "Die SPD sollte sich Ratschläge von persönlich so erfolglosen Politikern ganz einfach verbitten", unterstrich Lewentz, der auch Vorsitzender des rheinland-pfälzischen SPD-Parteirates ist.

Steinbrück hatte den SPD-Vorstandsbeschluss vom vergangenen Montag, der dem hessischen Landesverband bei der Regierungsbildung freie Hand gibt, kritisiert und Beck indirekt schlechtes Management vorgeworfen.

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