"Hilfen zur Umsetzung"

Kultusminister vereinbaren flexibleres "Turbo"-Abitur

Die Kultusminister der Länder setzen beim sogenannten "Turbo"-Abitur auf mehr Flexibilität. So soll den Bundesländern bei den vorgesehenen 265 Wochenstunden im Gymnasium von der Jahrgangsstufe 5 bis zum Abitur künftig fünf Stunden Wahlunterricht für besondere Projekte eingeräumt werden, teilte die Kultusministerkonferenz am 6. März in Berlin mit. 260 Wochenstunden werden hingegen fachlich zugeordnet.

Die Schulen sollten zudem von den Ländern bei Bedarf "Hilfen zur Umsetzung" erhalten. Dies gelte etwa für Hausaufgaben, Klassenarbeiten, die Stundenverteilung über die Jahrgänge und den Ausbau von Ganztagsschulen.

Die in fast allen Bundesländern eingeführte Verkürzung der Abiturzeit von 13 auf 12 Jahre hatte für Kritik bei Schülern, Eltern und Lehrern gesorgt.

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