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Ärzte und Krankenkassen konkurrieren um knapp gehaltene Mittel

Forderung nach drastischem Mitarbeiterabbau

Die Freie Ärzteschaft drängt auf einen radikalen "Bürokratieabbau" im Gesundheitswesen. Ihrer Ansicht nach könne die Zahl der Mitarbeiter bei den Krankenkassen von 160.000 auf 60.000 gesenkt werden, sagte Präsident Martin Grauduszus der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er untermauerte damit seine Forderung nach Absicherung der wohnortnahen haus- und fachärztlichen Versorgung. Grauduszus kritisierte, bei den Krankenkassen sowie bei den Kassenärztlichen Vereinigungen würden Milliarden Euro verschwendet, während die niedergelassenen Mediziner wirtschaftlich ausgehungert würden.

So gebe es Pläne im Gesundheitsministerium, die Gebührenordnung für Ärzte zu ändern und die Honorare noch weiter zu senken. Schon jetzt sei die Lage in vielen Praxen aber schwierig. Die Einkommen seien vielfach so gering, das weder Kredite zurückgezahlt noch Rücklagen gebildet werden könnten.

Große Hoffnungen setzt die Freie Ärzteschaft nach Angaben ihres Präsidenten in die Ende März eingereichte Verfassungsbeschwerde. Diese richtet sich gegen das Gesetz zur Wettbewerbsstärkung in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Die Mediziner sehen darin einen "Angriff auf Patientenrechte und ärztliche Therapiemöglichkeiten".

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