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Lafontaine kritisiert Linke-Überwachung durch Verfassungsschutz

"Kennzeichnet Bananenrepubliken"

Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine kritisiert die Beobachtung seiner Partei durch den Verfassungsschutz. "Die Praxis, insbesondere Parlamentarier durch den Verfassungsschutz überwachen zu lassen, kennzeichnet Bananenrepubliken", sagte Lafontaine der Zeitung "Die Welt". Über ihn selbst werde in seiner Heimat nach Aussage der saarländischen Landesregierung keine Verfassungsschutzakte mehr geführt. "Sehr wohl aber schnüffeln die Verfassungsschützer anderen Mitgliedern unserer Fraktion hinterher", sagte er.

Lafontaine lobte die von SPD-Chef Kurt Beck betriebene Öffnung für eine Zusammenarbeit der SPD mit der Linken in den alten Bundesländern. "Er hat das Dogma gekippt, wonach die SPD in den Landtagen im Westen nicht mit uns koalieren durfte. Das war politisch notwendig", sagte Lafontaine.

Lafontaine ließ offen, ob er dem nächsten Bundestag angehören will. "Das kommt darauf an. Ich will Ministerpräsident im Saarland werden", sagte er. Zur Ankündigung der SPD, sie wolle ihn nicht zum Regierungschef an der Saar machen, sagte Lafontaine: "Ich kenne die Sozialdemokraten im Saarland gut. Denen wird es nicht schmecken, Juniorpartner der CDU zu sein."

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