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Rentenerwartung in Deutschland laut Lafontaine deutlich unter OECD-Durchschnitt

"Verlierer der Reformpolitik"

"Die Rentenpolitik der Regierung Merkel ist eine Katastrophe", meint Linksfraktionschef Oskar Lafontaine. Die Rentnerinnen und Rentner würden immer mehr zu Verlierern einer "Reformpolitik", die Deutschland in die Sackgasse führe. Dies betreffe künftige Rentnerjahrgänge noch schlimmer, so Lafontaine. "Während im OECD-Durchschnitt ein Arbeitnehmer, der heute 1000 Euro verdient, eine Rente von 730 Euro zu erwarten hat, sind für ihn in Deutschland ganze 400 Euro Rente vorgesehen. Damit ist millionenfache Altersarmut gesetzlich programmiert. Das ist ein Skandal und kann so nicht bleiben", fordert der Linkspolitiker.

Die Koalition muss daher nach Auffassung von Lafontaine die Rentenformel ändern. Als erster Schritt müsse die Rentenerhöhung in diesem Jahr statt der geplanten 1,1 Prozent mindestens 4 Prozent betragen, "um die Preissteigerungsrate zu kompensieren und den weiteren Kaufkraftverlust zu stoppen". In der Konsequenz würden dadurch auch die Hartz IV-Regelsätze so steigen, "dass die Verteuerung von Lebensmitteln und Energie wenigstens ansatzweise ausgeglichen wird".

Medien hatten zuvor berichtet, dass die Renten seit 2004 bereits 8,5 Prozent Kaufkraft verloren hätten und Rentnerinnen und Rentnern zunehmend "Minijobs" annehmen müssten.

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