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Engelen-Kefer fordert Korrekturen an der "Agenda 2010"

Befristung von Leiharbeit

SPD-Vorstandsmitglied Ursula Engelen-Kefer fordert die Koalition auf, weitere Reformen der "Agenda 2010" zurückzunehmen. Vor allem in der Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik gehe es darum, "Fehlentwicklungen abzustellen", sagte die Sozialpolitikerin, die bis 2006 Vizechefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes war, der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". So solle Leiharbeiter befristet werden, und nach einer gewissen Zeit müssten Leiharbeiter den gleichen Lohn wie die Stammbelegschaft bekommen. Die "explosionsartige Zunahme" von Minijobs und der sogenannten Aufstocker beim Arbeitslosengeld II müsse schnell beendet werden, forderte die Sozialdemokratin.

Bei den Rentenanpassungen sollte dauerhaft auf den "Riester-Faktor" verzichtet werden, mit dem eigentlich fällige Rentenerhöhungen gekürzt werden.

"Dringend gehandelt" werden muss nach Meinung von Engelen-Kefer bei der Zeitarbeit. "Etwa ein Viertel derjenigen Arbeitnehmer, die trotz einer vollen Erwerbstätigkeit in die Armutsfalle geraten sind, sind Leiharbeiter", sagte sie.

Die Union sei aufgefordert, "ihre unerträgliche Miesmacherei" zu beenden und der Aufnahme der Leiharbeit mit Mindestlöhnen in das Entsendegesetz zu zustimmen.

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