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Studentenorganisationen kritisieren Beibehaltung von Studiengebühren in Hamburg

Schwarz-grün

Die Beibehaltung von Studiengebühren in Hamburg stößt bei Studentenorganisationen auf Kritik. Die künftige schwarz-grüne Koalition habe ihre demokratische Mehrheit nicht genutzt, obwohl sich die Grünen im Wahlkampf für die Abschaffung der allgemeinen Studiengebühren in der Hansestadt stark gemacht hätten, sagte das Vorstandsmitglied des studentischen Dachverbandes fzs, Florian Hillebrand, am 21. April in Berlin.

Das im Koalitionsvertrag vereinbarte Modell nachgelagerter Studiengebühren, das die Zahlung der Beiträge erst nach Studienende vorsieht, komme nicht einmal im Ansatz einer Gebührenabschaffung nahe und verschärfe die ohnehin extrem hohe soziale Selektivität des deutschen Bildungssystems.

Die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Margret Wintermantel wirbt derweil für eine Beibehaltung der Studiengebühren. "Wo Studienbeiträge erhoben werden, haben sich die Lehrbedingungen verbessert", so Wintermantel am 21. April im WDR. Die Gebühren seien eine wichtige Ressource für die chronisch unterfinanzierten Hochschulen.

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