Ultimatum für Feldbesetzer
KWS Saat AG ließ Gen-Rüben unter Polizeischutz aussähen
Etwa 20 junge Leute hatten den Acker am 12. April besetzt und dort ein Zeltdorf errichtet. An den Wochenenden wuchs die Zahl der Besetzer auf bis zu 100 an. Die Umweltschützer befürchten durch den geplanten Freilandversuch Gefahren für die Umwelt. Nach Beginn der Aussaat alarmierten die Besetzer über eine Telefonkette Unterstützer.
Noch am 29. April hat die KWS Saat AG den Besetzern ein Ultimatum gestellt. Sie müssten das Gelände bis zum Mittag des 30. April verlassen, sagte ein Unternehmenssprecher am 29. April. Sollten sich danach immer noch Gentechnik-Gegner widerrechtlich auf dem Feld aufhalten, werde die KWS von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und den Acker von der Polizei räumen lassen.
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