3,5 oder 5 Millionen Arbeitslose?
DGB kritisiert "verfälschte" Hartz-IV-Bilanz der Bundesregierung
Buntenbach betonte, dass gerade Langzeitarbeitslose weit weniger von der Konjunktur profitieren als andere Arbeitslose. Zudem sei die Statistik kaum aussagekräftig. "Kurzfristige Maßnahmen wie Ein-Euro-Jobs oder Bewerbungstrainings führen zwar statistisch zur Beendigung der Arbeitslosigkeit, an der tatsächlichen Lebenssituation vieler Hilfebedürftiger ändert sich aber kaum etwas", monierte sie.
Nach Ansicht des DGB gibt es für die Verantwortlichen keinen Grund zum Jubeln. "Nur selten gelingt eine nachhaltige Integration", sagte Buntenbach. "Jeder zweite Hilfeempfänger fällt innerhalb eines Jahres wieder auf Hartz IV zurück." Und auch diejenigen die einen Job annehmen, seien oft noch weiterhin auf Transferleistungen angewiesen, weil sie ihr Verdienst nicht ernähren könne.
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