headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Ringstorff fordert Bundesunterstützung für Nord-Süd-Verkehrskorridor

Wettbewerb mit Polen

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) hat den Bund aufgefordert, sich für die Umsetzung eines Nord-Süd-Verkehrskorridors von Skandinavien über Rostock und Berlin bis nach Italien starkzumachen. Das sei für das nordöstliche Bundesland "eine ganz entscheidende Frage", sagte Ringstorff am 14. Mai nach einem Treffen mit seinen ostdeutschen Amtskollegen und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) in Berlin. Dafür solle sich die Bundesregierung auch in Brüssel bei der Überarbeitung des Konzeptes der transeuropäischen Netze starkmachen.

Ringstorff behauptete, dass die bisherige europäische Nord-Süd-Route über Hamburg und München an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt sei. Nun plane Polen eine Alternative über Danzig (Gdansk) bis zur Adria. Daher komm es darauf an, den Wettbewerb mit der polnischen Seite aufzunehmen.

Rückendeckung bekam Ringstorff von der Regionalkonferenz der ostdeutschen Regierungschefs, die sich einstimmig hinter das Projekt stellte. Sie bekräftigten nach Angaben von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) die Notwendigkeit, einen leistungsfähigen Verkehrskorridor insbesondere durch eine effiziente Schienenverbindung zu schaffen. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) zeigte sich aufgeschlossen, da diese Verbindung zu mehr Wachstum gerade in den neuen Ländern führen könne.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!