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Ärzte fordern mehr Geld für Behandlung von Demenzkranken

Versorgung im Alter

Die deutsche Ärzteschaft verlangt mehr Geld für die Betreuung und Behandlung Demenzkranker. Die Delegierten des 111. Deutschen Ärztetages in Ulm sprachen sich am Mittwoch dafür aus, insbesondere die ambulante Pflege, teilstationäre Angebote und betreute Wohngruppen stärker zu fördern. Eine Aufstockung der Finanzmittel im Pflegebereich sei die Grundbedingung für eine würdige und umfassende Versorgung im Alter.

Die Delegierten fordern außerdem in ihrem Beschluss, das Thema Demenz im familiären Umfeld stärker in den Blickpunkt des gesellschaftlichen Interesses zu rücken. Etwa 30 Prozent der Demenzkranken würden von Familienangehörigen versorgt. Ein Ende der Tabuisierung und der Isolation Demenzkranker und ihrer Angehöriger sei längst überfällig.

Am zweiten Tag des viertägigen Treffens setzten die Delegierten außerdem ihre Debatte über gesundheitspolitische Leitsätze fort, die sie in einem "Ulmer Papier" festlegen wollen. Zum Entwurf der Bundesärztekammer lagen zahlreiche Änderungsanträge vor, darunter ein Papier des Ärztefunktionärs Frank Ulrich Montgomery, das ein Gegenmodell zum umstrittenen Gesundheitsfonds umfasst. Die Delegierten lehnten es einem Sprecher der Bundesärztekammer zufolge ab, die Änderungsanträge an den Vorstand zu überweisen.

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