headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Kabinett beschließt Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes im Kosovo

Bundestag muss noch beschließen

Die Bundeswehr soll sich nach dem Willen der Bundesregierung für ein weiteres Jahr am internationalen KFOR-Einsatz in der serbischen Provinz Kosovo beteiligen. Das beschloss das Bundeskabinett am 27. Mai in Berlin, wie Regierungssprecher Ulrich Wilhelm mitteilte. Der Bundestag muss der Mandatsverlängerung noch zustimmen. Die serbische Provinz hatte Mitte Februar - gegen den Willen Serbiens - ihre Unabhängigkeit erklärt. Diese einseitige Unabhängigkeitserklärung wird zwar von Ländern wie Deutschland, jedoch nicht von allen EU-Staaten und auch nicht von Russland anerkannt.

Die neue Regierung des Kosovo hatte bei der NATO den Wunsch geäußert, die KFOR-Mission fortzusetzen. Das erscheine in der Phase kurz nach der Unabhängigkeitserklärung "dringend erforderlich", sagte Wilhelm.

Deutschland beteiligt sich seit dem 12. Juni 1999 an der Internationalen Sicherheitspräsenz im Kosovo. Die KFOR soll nach offizieller Darstellung helfen, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Kosovo-Albanern und Serben zu verhindern. Zudem soll die KFOR den Aufbau von Sicherheitsstrukturen im Kosovo unterstützen. Gegenwärtig sind 2868 deutsche Soldaten im Kosovo eingesetzt.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!