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Kardinal Meisner kritisiert CDU

Höchstgrenzen bei Managergehältern

Der Kölner Erzbischof Joachim Meisner geht auf Distanz zur CDU. Der Kardinal kritisierte im Magazin "Capital", die CDU entwurzele sich "bei christlich denkenden Menschen zunehmend selbst". Er fügte hinzu: "Beim derzeitigen Zustand der Parteien gibt es keine, die uns besonders nahe steht." Mit Blick auf die Stammzellen-Debatte sagte er, er nehme das "C" im Firmenschild der Union sehr ernst. Meisner sagte weiterhin, zu seiner Berliner Zeit sei das Verhältnis zum damaligen SPD-Senat "unverkrampft" gewesen. Auch in Nordrhein-Westfalen habe es mit den früheren SPD-Ministerpräsidenten Johannes Rau und Peer Steinbrück eine gute Zusammenarbeit gegeben.

Der Kölner Erzbischof hat auch die Höhe der Bezahlung von Führungskräften in der Wirtschaft scharf kritisiert.

"Manch extrem hohe Managervergütung verstößt gegen die guten Sitten", so der Kardinal gegenüber "Capital". "Dafür müssen sich diejenigen schämen, die das annehmen und ihre soziale Verantwortung dabei vergessen." Vielleicht könne die Einführung von Höchstgrenzen bei Managergehältern bei diesem Problem helfen.

Meisner verwies den Angaben vom Mittwoch (18. Juni) zufolge zugleich auf die Bedeutung starker Gewerkschaften. Er betonte: "Sie sind für das Gleichgewicht in Wirtschaft und Gesellschaft wichtig. Sie müssen es wiederherstellen, wenn es verloren gegangen ist."

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