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Linke will Schwan nicht wählen, aber eine rot-rot-grüne Politik

"Truppen aus Afghanistan abziehen"

SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan kann sich derzeit keine Hoffnungen machen, mit den Stimmen der Linkspartei zum Staatsoberhaupt gewählt zu werden. Linke-Parteichef Oskar Lafontaine sagte am Mittwoch (18. Juni) im Interview mit "stern.de": "Nichts spricht für die Wahl von Frau Schwan." Erstens sei mit ihr "keine Koalitionsperspektive" verbunden. Zweitens gebe es auch inhaltlich keine überzeugenden Antworten Schwans. "Insofern gibt es für uns keine Gründe, diese Kandidatin zu unterstützen", betonte Lafontaine. Er bekräftigte, dass seine Partei prüfe, einen eigenen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl im Mai 2009 aufzustellen.

Lafontaine erneuerte das Interesse seiner Partei, 2009 eine Regierung mit SPD und Grünen zu bilden. Die Linke sei "interessiert, eine rot-rot-grüne Politik zu machen". Der Linke-Parteichef fügte hinzu: "Also, wenn es gelänge, eine andere Rentenformel herzustellen, wenn es gelänge 'Hartz IV' aufzuheben, wenn es gelänge, den gesetzlichen Mindestlohn wirklich einzuführen und die Truppen aus Afghanistan abzuziehen, dann bilden wir sofort eine Regierung. Das könnte Herr Beck ja schon morgen Abend." Die SPD lehnt eine Koalition mit der Linkspartei auf Bundesebene bislang ab.

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