Malaria durch Klimawandel?

Studie soll Verbreitungsrisiko von Tropenkrankheiten klären

Mit einer wissenschaftlichen Studie soll das Verbreitungsrisiko von Tropenkrankheiten in Bayern untersucht werden. Der Freistaat habe dem Gesundheitsamt ein entsprechendes Forschungsvorhaben im Umfang von einer Million Euro bewilligt, teilte der bayerische Gesundheitsminister Otmar Bernhard (CSU) am Dienstag (1. Juli) in München mit. Experten erwarteten, dass sich von Stechmücken übertragene Krankheiten wie Malaria oder das Denguefieber aufgrund des Klimawandels in Zukunft auch in den nördlichen Regionen ausbreiten könnten.

Bayern will zur nächsten Gesundheitsministerkonferenz gemeinsam mit Niedersachsen, Baden-Württemberg und Berlin das Bundesgesundheitsministerium darum bitten, eine deutschlandweite Risikoabschätzung vorzunehmen.

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